24.03.2026 | HKV

Michael Hein neu im Präsidium

Die Vakanz an der Verbandsspitze bleibt.
Dr. Frank Trompeter (links) wurde als langjähriger Kampfrichterobmann Kanuslalom von VP-Leistungssport Thomas Sommer verabschiedet.

Das höchste Gremium des Hessischen Kanu-Verbandes, der Hessische Kanutag, tagte am 08.03.2026 im Bootshaus des Frankfurter Kanu-Vereins, unter dem Vorsitz von Vizepräsident (VP) Roberto Scarsella.

Die Vereinsvertreter/innen und Delegierten blickten auf das vergangene Sportjahr zurück und richteten sich auf die kommende Saison aus. Die wichtigste Änderung betrifft den Kanufreizeitsport. Die Versammlung hat die Vorschläge zur Änderung der Bedingungen des HKV-Jahresbestenwettbewerb und des Heiner-Euler-Pokal angenommen.

Im Präsidium führen Nicole Ullrich (VP-Finanzen), Thomas Sommer (VP-Leistungssport) und Roberto Scarsella (VP-Freizeitsport) schon seit zwei Jahren als Team den Hessischen Kanu-Verband. Diese Konstellation hat sich, trotz erheblicher Mehrarbeit, gut bewährt. Bei den Wahlen konnte weder das Amt „Präsident/in“ noch das Amt „Vizepräsident/in Organisation“ neu besetzt werden, da es keine Kandidatur gab. Somit wird der Verband weiterhin im Team geleitet. Verstärkung bekommt die Verbandsspitze aus der Jugend. Durch die Bestätigung des Kanutages konnte der 1. Vorsitzende der Hessischen Kanujugend Michael Hein als neuer Vizepräsident Jugend ins Präsidium aufgenommen werden.

Doch wie geht es nun weiter? Sind die vorhandenen Strukturen noch zeitgemäß? Mit dieser Frage wird sich das Präsidium im Sommer beschäftigen und hat die Vereine eingeladen, sich an diesem Veränderungsprozess zu beteiligen.

Zum Thema „Rhein-Main-Welle“ stellte Roberto Scarsella die neuesten Entwicklungen anschaulich vor.

DKV-Ressortleiterin für Umwelt und Gewässer Petra Schellhorn zeigte die wichtigsten Punkte des Projekts „KanuMorgen“ auf. Am 19.04.2026 veranstaltet der DKV einen „Clean up day“ in Frankfurt, zu dem alle Vereine eingeladen sind. Ehrenmitglied Harald Piaskowski informierte die Versammlung über die Möglichkeit eines „Öko-Check“ in Sportanlagen, welches der Landessportbund Hessen für die Vereine anbietet.

Die Vereinsvertreter/innen und Delegierten wurden noch zum Thema „Versicherung“ informiert und ermutigt, sich individuell über mögliche Versicherungsleistungen bei der ARAG-Sportversicherung beraten zu lassen.

 

Text: Carmen Jung
Foto: Dirk Laun

 

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