KANU-WILDWASSER NEWS

Osterlehrgang in Bovec

In der Karwoche machten sich die hessischen Wildwasserrennsportler auf den Weg nach Bovec/Slowenien, um sich dort mit dem alljährlich stattfindenden Ostertrainingslager optimal auf die Saisonhöhepunkte vorbereiten zu können. Insgesamt 35 Kader- und Nachwuchssportler, Betreuer für Land und Wasser sowie der neue Ressortleiter David Piaskowski trainierten knapp eine Woche lang im schönen Socatal.

Eine Teilnehmerin berichtet:

Am 26. März ging es für den Wildwasserrennsport-Kader des Hessischen Kanuverbandes wieder mal nach Slowenien für ein Trainingslager auf dem Fluss Soca. Für die Nachwuchssportler war es für dieses Jahr wieder das erste stärkere Wildwasser und alle waren dementsprechend aufgeregt und freuten sich auf das Paddeln. Daher gab es nach der morgendlichen Ankunft eine kurze Erholungsphase für alle nach der langen Nachtfahrt und dann ging es direkt auf den Fluss. Das Wetter spielte glücklicherweise auch mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein mit, was für den ersten Tag eine tolle Tour versprach und die Sportler wurden nicht enttäuscht.  Nach dieser Trainingseinheit, hatten sich alle ein Mittagessen verdient und wurden von den Betreuern nicht enttäuscht, die alles für ein gemütliches Vesper auf der Terrasse eingekauft hatten. Nach einer etwas längeren Mittagspause ging es dann am Nachmittag auch direkt wieder auf den Fluss und es wurden mehrere Runden auf dem oberen Abschnitt von Camping-Platz bis Prijon-Brücke gepaddelt. Auch die Schülerfahrer durften nun das etwas anspruchsvollere Teilstück, dass sie am Morgen noch den älteren Sportlern überlassen mussten, genießen und hatten sichtlich Spaß daran. Abends gab es dann sehr gute Verpflegung durch die Pensions-Küche und ein schönes gemeinsames Beisammensitzen.  Am nächsten Morgen klingelte der Wecker wieder ganz früh um sieben Uhr zur morgendlichen Joggingrunde und gemeinsamen Gymnastik vor dem Frühstück. Durch die wunderschöne Landschaft machte das Joggen gleich nochmal mehr Spaß und die Gymnastik mit Blick auf den Fluss ließ schon Vorfreude auf die erste Trainingseinheit nach dem Frühstück aufkommen, dass sich alle nach dem Morgensport schon verdient hatten. So gestaltete sich dieser Tag auch ähnlich wie der erste mit zwei Wassereinheiten unterbrochen durch eine Mittagspause mit gemeinsamer Brotzeit bei schönem Wetter auf der Terrasse. Der Mittwoch sollte dann der letzte Tag mit schönem Wetter werden, was aber der Freude der Sportler über die Gegebenheiten und Trainingsmöglichkeiten vor Ort keinen Abbruch tat. Am Mittwoch durften die Kleinsten dann doch mal eine kleine Erholungspause in einem Escape-Room genießen, bei dem sie sich größte Mühe geben mussten, um die Rätsel zu lösen, die sie aus dem Raum befreiten. So erholt konnten sie dann super in das mittägliche Training und die Testzeiten am nächsten Morgen starten die von allen Sportlern gefahren wurden. Diese wurden dann am Abend auch fleißig ausgewertet und besprochen. Am letzten Tag ging es morgens noch ein letztes Mal auf die Strecke für eine gemeinsame Abschlussrunde, die aufgrund des starken nächtlichen Regens zu einer tollen Hochwassertour wurde und den Sportlern ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Zum Abschluss ging es dann noch zum gemeinsamen Pizza essen.

 

Text: Maike Haag
Fotos: Jonathan Gescher


Bild links: Ademola Adedabo (Kelsterbach) bestreitet zum ersten Mal die „Friedhofstrecke“
Bild rechts: Das Team aus Hessen

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