KANU-WILDWASSER NEWS

Drei Hessen auf internationalen Rennen

In den letzten Wochen waren die Wildwasser-Freaks auf der Weltmeisterschaft bei Banja Luka (Bosnien-Herzegowina) und den Welt-Cup-Rennen in Celje (Slowenien) und Pau (Frankreich) unterwegs. Auch drei Athletinnen und Athleten aus Hessen sind für die Teilnahme nominiert worden. Mit an Bord waren Jil-Sophie Eckert (Kanu-Club-Fulda), Moritz Fladung (Kanu-Club-Fulda) und Tobias Kroener (Wasser Sport Wiesbaden), drei Youngster im Deutschen Nationaldress.

Einzige Vertreterin des Hessischen Kanu Verbandes bei der WM in Banja Luka auf dem Vrbas River war Jil-Sophie Eckert. Sie hatte bereits bei den Junioren-Europameisterschaften in 2014 auf dem Vrbas „geglänzt“ und wollte auf dieser Erfahrung aufbauen. Leider schaffte sie es mit ihrem Kajak nicht ins Finale. Dafür konnte sie sich aber für das Teamrennen qualifizieren und fuhr mit dem Deutschen Mannschaft auf Rang vier. Beim Welt-Cup-Rennen in Pau, die jungen Athleten berichteten über die schwerste Wildwasserstrecke, die sie je gefahren sind, schaffte es Eckert ins Finale der besten 12. Sie fuhr ein beherztes Rennen, musste aber bei ihren „waghalsigen Ritt“ einen Fahrfehler wegstecken. In der Schlussabrechnung wurde sie zehnte.

Nicht ganz so gut lief es für Tobias Kroener. In Celje schrammte er als 16. der Vorläufe mit 3/100 Sekunden am Finale der Top 15 vorbei. Und in Pau musste er während des Trainings im schwersten Streckenabschnitt „tief stützen“ und zog sich eine schwere Zerrung in der Schulter zu. An einen Start im Rennen war damit nicht mehr zu denken und die Heimreise vorprogrammiert.

Moritz Fladung war in Pau im Einer-Canadier dabei. Eine Woche vor den Wettkämpfen war das Deutsche Team angereist. Die Mannschaft war begeistert von der Strecke auf dem Gave. Fladung fühlte sich bestens gerüstet für die Welt-Cup-Rennen, schaffte aber im Vorlauf nur Rang 14. Das reichte nicht für’s Finale. Aber der Domstädter ist überzeugt, dass ihm die Teilnahme am Welt-Cup einen Vorteil für die im nächsten Jahr an gleicher Stelle stattfindenden Weltmeisterschaften bringen könnte, wenn es denn mit der Qualifikation klappt.

Mitte August treffen sich die Deutschen Wildwasser-Experten zu den nationalen Titelkämpfen auf der klassischen Strecke in Kössen/Österreich. Qualifiziert haben sich Teilnehmer aus Wiesbaden, Kelsterbach, Kassel und Fulda. Nach den Erfolgen bei der Sprint-DM in Sömmerda, zeigen sich die Landestrainer Viktor Massini und Janina Piaskowski optimistisch, dass die eine oder andere Medaille nach Hessen geholt wird, immerhin haben sie einige heiße Eisen im Feuer.

Bericht und Foto: Harald Piaskowski

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