KANU-SLALOM NEWS

Drei Hessen im National-Team

Lediglich 2 Hessische Slalomkanuten/innen gingen in der Leistungsklasse an den Start der diesjährigen Qualifikationswettkämpe um Internationale Einsätze im Deutschen Kanu-Verband und Beiden gelang der große Wurf. Der Wiesbadener Kurier titelte dazu sehr treffend: „Glanzvolles Comeback nach 3 Jahren“. Besser hätte man es nicht ausdrücken können! Tim Maxeiner vom Wiesbadener Kanu-Verein wurde endlich, für seine Beharrlichkeit, seine Disziplin, seinen Trainingsfleiß und seinen unbändigen Willen wieder ins Nationalteam zu paddeln, belohnt. Tim hat sich im Kajak I der Herren Leistungsklasse für das Weltcupteam 2015 des Deutschen Kanuverbandes qualifiziert! In vier sehr spannenden und extrem emotionalen Wettkämpfen im Kanupark Markkleeberg/Leipzig und auf dem Augsburger Eiskanal konnte sich Tim zusammen mit dem Olympiasieger von 2008 Alexander Grimm aus Augsburg, Hannes Aigner (Augsburg), dem Bronzemedaillengewinner von London 2012 und Sebastian Schubert (Hamm) dem Gesamtweltcupsieger 2013 und 2014 für das Nationalteam Herren K1 qualifizieren. Tim wird damit die deutschen Farben bei den Weltcups in Tschechien, Polen, Slowakei, Spanien und Frankreich vertreten.

Caroline Trompeter von der SKG Hanau gelang, wie bereits in den vergangenen Jahren, erneut der Sprung ins U23 Damenteam im KI. Als gesamt fünfte der Qualifikationswettkämpfe setzte sie sich zudem sehr überzeugend in Szene und kommt der absoluten deutschen Spitze immer näher. Caroline wird zusammen mit Anna Faber aus Hilden die U23 Europameisterschaften in Krakau bestreiten.

Ebenfalls für qualifiziert hat sich Stephanie Hein (TSV Frankenberg) im Canadier. Während in Markkleeberg und Augsburg die Plätze für die U23-EM im Kajak der Damen vergeben wurden, mussten sich die Canadierfahrerinnen gemeinsam mit den Juniorinnen in Augsburg und Lofer qualifizieren. Zunächst sah es bei den ersten beiden Rennen in Augsburg für Stephanie Hein weniger gut aus. Nachdem sie im ersten Rennen in Augsburg das Finale knapp verpasst und im zweiten Rennen den fünften Rang belegt hatte, mussten die zwei Rennen auf der Saalach in Lofer (Österreich) gelingen. Der erste Wettkampf dort musste wegen zu hohen Wasserstands aus Sicherheitsgründen um einen Tag verschoben werden. Bei immer noch sehr druckvollem Wasser wurde das Rennen am nächsten Tag gefahren, brachte aber noch keine Entscheidung im Canadier der Damen. Mit Platz vier im Finale des vierten Wettkampfs erkämpfte sie sich schließlich das Ticket für Krakau.

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Es lohnt sich, im Kanu-Club dabei zu sein: Informationen über attraktive Touren, persönliche Erfahrungen zu Booten und Ausrüstung, Teilnahme an Fahrten oder auch einfach nur mit Freunden paddeln – die Zugehörigkeit zum Kanu-Club bietet zahlreiche Vorteile!

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Kanufahren ist ganz einfach – wenn man genügend geübt hat. Natürlich kann man versuchen, sich das Kanufahren selbst beizubringen; dies ist aber die mühseligste Variante. Am Besten ist das Kanufahren im Verein zu erlernen.

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