KANU-POLO NEWS

Süddeutsche Meisterschaft im Kanupolo

Am 18. und 19. Juni fanden auf dem Gelände des Wassersportvereins die Süddeutschen Meisterschaften statt. 14 Mannschaften der startberechtigten Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Hessen kamen in die Spargelstadt, um ihren Meister in 3 Spielklassen zu ermitteln.

Begonnen wurde am Samstag bereits um 08.00 Uhr mit den Gruppenspielen. Am Nachmittag musste das Turnier wegen eines kurzen Gewitters für wenige Minuten unterbrochen werden. Schlimmer kam es am Abend, als ausgerechnet vor dem letzten Spiel des Tages mehrere durchziehende Gewitter ein Weiterspielen aus Sicherheitsgründen nicht möglich machten. Das ausgefallene Spiel wurde dann am Sonntagmorgen nachgeholt, wodurch sich die restlichen Spiele nach hinten verschoben.

Bei der Jugend siegte der DRC Neuburg in einem spannenden Finale mit 5:4 gegen des PSC Coburg. Der SKC Philippsburg mit dem WSV-Spieler Nils Miksch landete auf dem dritten Platz.

Bei den Damen gewann der PSC Coburg überlegen das Endspiel mit 6:0 gegen den DRC Neuburg und revanchierte sich so für das Ergebnis bei der Jugend. Im gesamten Turnier erzielte die Mannschaft, in der vom Gastgeber mit Stefanie Geiger, Emily Bildat und Annika Adler 3 Spielerinnen standen, bei 5 Spielen 5 Siege mit einem Torverhältnis von 37:1.

Bei den Herren startete der WSV Lampertheim mit Siegen gegen den höherklassigen KC Radolfzell und den Liga-Konkurrenten KV Nürnberg. Gegen den DRC Neuburg handelte man sich eine vermeidbare Niederlage ein und traf dadurch im Halbfinale auf den Bundesligisten PSC Coburg. Wie erwartet wurde das Spiel verloren und im Spiel um Platz 3 hieß der Gegner erneut KV Nürnberg. Am Ende der regulären Spielzeit stand es 3:3, sodass es zu einer Verlängerung mit Golden Goal kam. Nach einem schönen Spielzug wurde das 4:3 erzielt und die Lampertheimer hatte einen Platz auf dem Treppchen erobert.

Das Finale gewann der PSC Coburg überlegen 8:1 gegen den KSC Neckarau und holte so den zweiten Sieg nach Oberfranken.

Für den WSV Lampertheim spielten: Achim Straub, Benjamin Kumpf, Christoph Fischer, Mahto Weyand, Michal Vetter, Lukas Lutz und Mazlum Durmaz.

Welch hohen Stellenwert diese Meisterschaft hatte, zeigte sich an den Gästen. So war der Damen-Nationaltrainer Klaus Schmalenbach in Lampertheim, der Hessische Kanu-Verband war durch seinen Vizepräsidenten Leistungssport Thomas Sommer vertreten. Die Siegerehrung wurde durch Stadtrat Hans Schlatter vorgenommen, der den leider verhinderten Bürgermeister Gottfried Störmer vertrat.

Bericht von Rainer Vetter

Foto oben: links in gelb ein Spieler des KC Radolfzell - rechts in blau Michael Vetter vom WSV Lampertheim bei Spielbeginn - dem so genannten Anfahren. (Foto: Thorsten Gutschalk von der Lampertheimer Zeitung)

Foto rechts: Die Siegerehrung der Herren - links in dunkelblauen Shirts das Team des WSV Lampertheim. In der Mitte der Sieger PSC Coburg und rechts der Zweite KSC Neckarau. (Foto: Stefan Sand)

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