KANU-FREIZEIT NEWS

EPP Konferenz in Frankfurt

Ausgerechnet zur fünften Jahreszeit traf sich das europäische Gremium zur Weiterentwicklung des Europäischen Paddelpasses in der Sportschule des Landessportbundes Hessen in Frankfurt. Nach Begrüßung durch den Präsidenten des Hessischen Kanu-Verbandes Christian Rose, gingen die Teilnehmer der „EPP-Core-Group“ aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Frankreich, Italien und Deutschland an die Arbeit, um die Richtlinien für den Europäischen Paddelpass zu diskutieren und anzupassen. Auch DKV DKV Präsident Thomas Konietzko, DKV Vizepräsidentin Freizeitsport Isa Winter-Brand und HKV Vizepräsidentin Freizeitsport Petra Schellhorn ließen es sich nicht nehmen nach Frankfurt zu kommen, um mit den europäischen Kanuvertretern zu sprechen.

„Zweimal im Jahr findet die Konferenz der „EPP-Core-Group“statt“, erklärte Gabriele Koch aus Bonn, die als DKV Referentin für den EPP Deutschland an dem Meeting teilnahm. Ziel ist es, die Mindeststandards des EPP für jede Kanudisziplin festzustellten und weiterzuentwickeln. Dabei werden auch die Einbindung neuer Sportarten wie das Stand Up Paddling (SUP) oder die Einführung eines EPP Touring thematisiert. Mit den Rahmenbedingungen zum Erwerb des EPP sollen die Anforderungen an die Paddelfähigkeiten eines Kanuten vergleichbar gemacht werden. Einmal im Jahr finden zusätzlich „benchmark-meetings“ statt, an denen Ausbilder/Prüfer der einzelnen Länder teilnehmen können, um die Standards praktisch zu überprüfen und Erfahrungen auszutauschen.

Foto: Teilnehmer und Gastgeber treffen sich zum gemeinsamen Abendessen am Frankfurter Römerberg.

Viele Veränderungen beim EPP

Deutschland trat der „EPP-Core-Group“ nach einer Pilotphase 2007 bei und darf seitdem den EPP in den Disziplinen Wildwasser bis Stufe 4 und Seekajak bis Stufe 4 vergeben. Zukünftig wird der EPP in Deutschland als „EPP-Deutschland“ bezeichnet. Damit wird dem Wunsch der EPP-Core-Group entsprochen, nationale Unterschiede schon in der Namensgebung kenntlich zu machen. Um den „EPP-Deutschland“ zukünftig noch besser hervorzuheben, wird er in Veröffentlichungen mit dem Zusatz versehen „Das Kanu-Sportabzeichen“. War bisher ein stufenförmiger Erwerb des EPP-Deutschland vorgeschrieben, kann er nun direkt in den Stufen 1 bis 4 erworben werden. Den EPP 0 (Basisstufe können demnächst auch DKV-Fahrtenleiter vergeben; den EPP 4 nur DKV-Kanu-Lehrer. Zusätzlich müssen die Prüfer der Stufen 3 und 4 den EPP Deutschland Stufe 4 in der Sparte selber besitzen, in der sie prüfen. Diese Änderungen sind zum 01.01.2017 in Kraft getreten.

 

Text: Carmen Jung
Foto: Christian Rose

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